Abschlussarbeit: Joy-of-Use

Abschlussarbeit zum Thema Joy-Of-Use (2005 - 2006)
Meine Magisterarbeit mit den Titel „Joy-of-Use in Computerspielen als Potential für das HMI im Automobil“ entstand in Kooperation mit der Konzernforschung Volkswagen und dem Institut für Medienforschung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Joy-Of-Use, das den Fokus auf die emotionalen Qualitäten der Benutzung interaktiver Produkte legt. Der Begriff Joy-Of-Use steht für das Ziel, über die reine Gebrauchstauglichkeit und Zufriedenstellung des Nutzers hinaus ein positiv-emotionales Bedienerlebnis zu gestalten und damit die Freude an der Bedienung zu fördern. Dabei zeigen empirische Studien auf diesem Gebiet, dass sich ein Joy-Of-Use nicht zwangsläufig negativ auf die Usability und Utility eines interaktiven Produkts auswirkt.
Die Arbeit betrachtet anfangs das automotive HMI in Bezug auf die Funktionalität des Autos, die Bediensituation während der Fahrt und die Interface-Hard- und Software des HMI. Danach wird der Begriff Joy-Of-Use in einer Metaanalyse verschiedener Arbeiten von der Definition der Usability abgegrenzt und die wesentlichen Begriffsmerkmale zusammengefasst. Weiterhin werden zu den Joy-Of-Use-Merkmalen passende Design-Patterns aus dem Produktbereich der Computerspiele herausgearbeitet. Anschließend werden diese Design-Patterns in den Kontext des automotiven HMI transferiert. Das Ergebnis der Arbeit stellen 13 konzeptionelle Transferideen dar. Dabei wurden mehrere Ideen als Erfindungsmeldungen und Patente durch die Volkswagen AG veröffentlicht.
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